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Demo in Berlin am 1.8.2020

Gesundheit auf der Demo in Berlin

Hier berichte ich, wie ich die Demo erlebt habe, was ich mit eigenen Augen gesehen habe. Wenig davon deckt sich mit dem, was man in der Zeitung liest. Vorneweg: ich bin weder rechts, noch ein Corona-Leugner. Ich habe auch keine „irre“ Mischung an Teilnehmern getroffen, nur ganz normale Leute. Ok, Spiderman zähle ich jetzt nicht dazu, aber selbst wenn es „nur“ die 17.000 waren, die offiziell bestätigt wurden, sollte ein Spiderman nicht ausreichen, die Menge als „irre“ zu bezeichen. Eine neutrale Presse sollte auch 5-G-Gegner, Jesus Anhänger, Gates-Ablehner, Peace-Leute, Zeugen Jehovas usw. (mehr dazu siehe unten) nicht als „irre“ bezeichnen. Abgesehen von viel schlimmeren Beleidigungen, die mann so liest.

Hoffentlich macht sich mal irgendwann jemand die Mühe, diese Artikel Absatz für Absatz zu analysieren, so wie wir das früher in der Schule getan haben. Was man dann findet ist: Hetze. Propaganda. Fehlinformation. Deswegen gehen die Leute vermutlich auch auf die Straße.

Das Ende der Pandemie – Tag der Freiheit

Ich lehne den ersten Teil im Titel der Demo ab. Ich kann eine Pandemie nicht für beendet erklären, auch wenn die Schwere dieser Pandemie fraglich ist. Aber ich bin für Freiheit, Vielfalt und Wahrheit.

Ich rufe auch nicht „Wir sind das Volk“. Ich könnte vielleicht rufen: „Ich gehöre auch zum Volk“.

Was ich berichten will:

So habe ich die Demo in Berlin wahrgenommen.

Da ich keine Lust habe, den „Nazistempel“ aufgedrückt zu bekommen, hab ich sehr genau geschaut, wer da neben mir läuft. Ich habe an die 50 Plakate und Zettel und T-Shirts fotografiert, keins trug rassistischen oder rechten Inhalt. Gott sei Dank. Leute trugen die Deutschlandfahne und auch diese schwarz-rot-weiße Fahne der Reichsbürger. Zwei von denen grenzten sich auf meine Nachfragen vehement vom Rechtsradikalismus ab, gut, kann man glauben oder nicht. Was die Reichsbürger so wollen, bitte googlet da selber mal nach, ich kann das auch nicht wirklich nachvollziehen, aber sie identifzieren sich nicht mit dem 3. Reich, sondern grenzen sich davon und von der BRD ab.

Wer tummelt sich also auf der Demo „Das Ende der Pandemie – Tag der Freiheit„?

Gesehen habe ich: ganz zu Anfang: „Peace“-Fahnen und „Friedensfahrzeuge“. Weiterhin: 5G Gegner, Bill Gates Gegner,Menschen für Frieden und immer wieder für den Frieden. Für Achtsamkeit, Gemeinsamkeit, Solidarität, für die Gesundheit (!, ja, da könnte ich einen eigenen Artikel schreiben, was alles NICHT für die allgemeine Gesundheit getan wird), Jesus liebt dich (aha …? Die also auch?), Eine Frauenbewegung „Kandel“, eine Gruppe mit 7-arme Leuchter Symbol, keine Ahnung, wer die waren. Es waren viele Impfgegner, auch Fahnenschwinger (Deutschlandfahne, Reichsbürger, Schweden, Österreich habe ich gesehen) Zeugen Jehovas, Buddhisten (?) und orientalische Tanzgruppen dabei. Regenbogen und „Peace“-Fahnen wurden geschwenkt ein überdimensionierter Gandhi und sogar Spiderman war da (was der da verloren hat….?).
Ich war tatsächlich etwas enttäuscht, wenig junge Leute (20-30 Jahre) gesehen zu haben.

Wie war die Organisation der Querdenker und der Polizei?

Abstand halten und Deeskalation

Ich bin die gesamte Strecke mitgelaufen. Ordner von Querdenker forderten uns immer wieder auf, den Abstand einzuhalten. Im laufenden Zug war das auch möglich, später bei der Kundgebung nicht mehr.
Die erste Gegendemo bestand aus ca. zwei Reihen maskierter Menschen an einer Querstraße. Als wir mit ihnen zusammen „Nazis raus“ riefen und als Antwort „Fuck you“ erhielten, wurden beide Seiten lauter. Sofort stellte sich eine Querdenker Ordnerin ganz ruhig mit ausgebreiteten Armen und einem „Friedenslächlen“ zwischen die Fronten. Dies beruhigte.

Ich habe mich die ganze Zeit über sicher gefühlt, das war toll, denn ich bin mit Angst hingegangen, weil ich gesehen habe, wie auf früheren Demos den Demonstranten Gewalt angetan wurde. Gegen Ende erlebte ich zwar, wie direkt vor meiner Nase ca. 15 (?) schwer geschützte und behelmte Polizisten zwei schmächtige Männer im Laufschritt und umzingelten und mit sich rissen. Das war gruselig, aber ich glaube, aus Sicht der Polizei haben die das gut gemacht. Sie haben sich selbst abgeschirmt und die Verhafteten in ihrer Mitte dingfest gemacht. Die Situation ist nicht weiter eskaliert. Wir haben „Schämt Euch“ gerufen. Lediglich ein Depp (sorry, das musste jetzt raus) hat ihnen eine Plasteflasche hinterher geworfen. Die Veranstalter haben sofort zur Ruhe gemahnt, zur Gewaltlosigekeit.

Gewaltlosigkeit war der Tenor während der gesamten Veranstaltung. Von der Bühne aus wurden wir aufgefordert uns zu verteilen, leider war das nicht so ohne weiteres möglich, einfach zu viele Leute und auch sture Leute. Aber: warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Abstand und Hygiene waren jedenfalls bei BLM nicht das Thema.

Unter den Linden stoppte der Zug, die Querstraßen waren abgesperrt, das widerum fühlte sich gruselig an, da will man keine Panik haben. Es wurde gemunkelt, die Polizei hätte den Zug gestoppt. Da heulte Martinshorn auf und ich war verblüfft wie schnell der Notarztwagen die Menge unter den Linden queren konnte. Auf der anderen Straßenseite blieb der Sanka einfach stehen, es war Gott sei Dank kein Notfall.

Polizei war kaum zu sehen, ein Polizist machte in der Friedrichstraße eifrig Notizen in ein zerfleddertes kleines Büchlein. Schad, hab mich nicht getraut zu fragen, was er denn da so eifrig analog festhält. Später erklärte mir eine Berlinerin, es sei nur berliner Polizei anwesend, denn anders als früher bei 1. Mai Demos lehnten viele Polizisten aus dem Umland den Einsatz ab.

Das Gedankengut, wofür die Menschen einstehen, kann ich nicht so verkehrt finden:

In der Reihenfolge des Auftreten (Plakate, Schirme, T-Shirts, Banderolen)
Für Freiheit, für Grundrechte
Demokratie 
Weltfrieden
„Liebe“ stand auf vielen Regenschirmen
Gegen das Maskengebot
Für Wahrheit statt Angst
Für Menschlichkeit
Ehrlichkeit, Recht, Freiheit
Neutrale Studie 
Wir sind das Volk
Sapere Aude
Wir sind laut weil Ihr unsere Freiheit klaut
Pandemie gab es nie
Ende der Fremdbestimmung 
Richterliche Anordnung von Tests 
Antiatomkraft
Aufklärung über den PCR Test, der nicht tote von infektiöser DNA unterscheiden kann
Kriegsgegner

Gefordert wurde darüberhinaus:

Gib Gates keine Chance,
Kein Impfzwang
Gesundheitliche Selbstbestimmung und „menschliche Gesundheit“ (das klingt komisch…)
Kein 5-G Netz

Die Parolen, die auf der Demo „Das Ende der Pandemie – Tag der Freiheit“ skandiert wurden

Wir sind laut weil Ihr unsere Freiheit klaut
Lügenpresse (vor ZDF Gebäude)
Nazis raus
Frieden – Freiheit
Widerstand
Kapitalismus weg
Merkel weg
Ist doch nicht so schwer Grundrechte her
Spaaaahni, komm raus (vor Gesundheitsministerium), sprich mit uns
Wir bleiben hier (Am Ende, als die Polizei die Auflösung der Versammlung forderte)
Schämt Euch
Schliesst euch an

Die Gegendemos

Wie oben erwähnt, gab es Gegendemos. Die Teilnehmer waren wenige, meist konnten sie nicht mehr als drei Reihen bilden und waren sichtilich enttäuscht, dass kein einziger Nazi vorbeigekommen ist.
Statt sich zu freuen, dass die Menschen mit ihnen gegen Nazis sind, ärgerten sie sich, wenn wir „Nazis raus“ riefen und beschimpften uns als „Idioten“.
Ein Punker stand mit einer Fahne „Migranten Willkommen“, dafür bekam er Beifall. Seine Entgegnung: das Wort mit A. Er trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Deutschland ist ein mieses Stück Scheiße“.
Am Reichstag war eine weitere Gegendemo, plötzlich rief eine Frau spontan aus: „Ha, die hab ich doch schon an der Friedrichstraße gesehen“. Die Umstehenden lachten, mehrere Gegendemonstranten schoben verstohlen ihr Räder in den Hintergrund.
Ein Beobachter (Blogger) erzählte mir, er habe gesehen, wir man den Gegendemonstranten Geld ausgeteilt hätte.

Gab es auch Aggresion? Wurde jemand verletzt?

Verletzungen habe ich glücklicherweise nicht erlebt. Einmal flog der ADAC Hubschrauber.
Interessant: Die Schreihälse hatten immer Bierflaschen in der Hand, egal auf welcher Seite sie standen. Es blieb aber bei hitzigem Gerede, keine Beleidigung seitens der Demonstraten drang an meine Ohren.
Dafür schrie eine Radfahrerin: Ihr Arschlöscher. Die Antwort: Friede mit Dir.
Aus den Gesichtern der Gegendemontranten sprach purre Hass. Sie riefen „Halt die Fresse“, als wir „Frieden“ riefen. Na, Danke auch. Ob mit solchen Leuten gut Kirschen essen ist?

Die skurillste Begebenheit muss ich etwas zynischer schildern. Es war einfach so unglaublich

Omas hauen mir Nazi-Schild um die Ohren

Am Straßenrand standen zwei ältere Damen und hielten ein kleines Papp-Schild hoch „Nazis raus“. Um meine Fotodoku zu erweitern wollte ich das Schild fotografieren. Ein Mann neben wir filmte das. Die zwei rasteten beinahe aus, schrien „Hau ab, Du Nazi“ und hauten mir ihr Pappschild auf den Kopf. Von der Menge hinter mir kam einhellig „Nazis raus – Nazis raus“ da reckten die Damen ihre Fäuste Richtung Demonstranten und riefen ebenfalls „Nazis raus“. Es war einfach zum Lachen. Ich kapierte gar nix mehr. Dann fuhr ein Hopp on Hopp off Bus vorbei und alle Insassen applaudierten und winkten frenetisch. Ich winkte zurück, da hielt eine Frau meinen Arm zurück und sagte: „Winke nicht, sie werden dir das als Hitlergruss auslegen“. So geschehen bei Mannheimer Demonstrationen. Die spinnen, die … naja, eigentlich spinnen sie doch alle …

Aber unterm Strich kann ich nur sagen, dass aggressives Verhalten, das ich erlebt habe, überwiegend von außen kam. Wir haben „Lügenpresse“ gerufen, das ist eine Beleidigung, aber es ist auch ein Statement und eine Aufforderung zur Wahrheit. Verglichen mit „Idioten, Fuckyou, Archloch, Nazi“? Bildet selber Euer Urteil. Ich finde das sehr schade. Beleidigung statt Gespräch ist keine gute Voraussetzung.

Wo ist die Presse?

Ich habe wenig professionelle Fotografen gesehen. Ich dachte, ich sehe auch mal jemanden vom Tagesspiegel, ARD, ZDF, ich hätte gerne mit ihnen gesprochen. Wenn ich Fotografen gesehen habe, bin ich hin und habe gefragt, für wen sie fotografieren. Meist haben sie versucht, mir zu entfleuchen.
Es war eine Kamera für das italienische Fernsehen, zweimal die Antwort: selbständig, einmal „internationale Presse“ und einmal „für die Welt“. Der Typ, der für die Welt filmte, hielt nur auf die Gegendemonstranten, als sie anfingen uns zu beleidigen hörte er auf zu filmen.
Ein etwas gesprächigerer Fotograf, sagte mir, er habe überhaupt keinen Einfluss darauf, wie seine Bilder verwendet werden. Mit einem Achselzucken: „Jeder kann machen was er will.“

Die Kundgebung und der Auftritt der Polizei

Der Kundgebungsplatz ist überfüllt
Hm, nach dieser elektronischen Laufnachricht war die Straße des 17. Juni für einen kurzen Abschnitt lang leer, dahinter konnte man vom Tiergarten wieder auf die Straße gehen. Es war genug Platz. Zu dem Zeitpunkt auch noch Abstand. Ich war ganz nah an der Bühne. Also einerseits „überfüllt“, andererseits „nur“ 17.000 Teilnehmer. Soso. Immer wieder wurden wir aufgefordert uns zu verteilen, Abstand zu halten, in den Tiergarten zu gehen. Von der Bühne wurde gesagt, dass das Tragen der Maske keine Auflage für die Demo gewesen sei.
Es wurde also auf der Bühne geredet, ein bisschen skandiert, noch recht harmlos das.

Plötzlich soll die Versammlung aufgelöst werden. Um ca. 15:15 Uhr. Und Thorsten Schulte sagte, dass bereits im Spiegel und Tagesspiegel stehen würde, die Veranstaltung sei aufgelöst worden. Ich hab daraufhin das erste mal Nachrichten gescheckt und es stimmte. Aber ich war entsetzt: Da stand „Coronaleugner“, „Rechtseradikale“ (hä!?), „rassistischen Parolen“ (hä!?) und massenhaft Gegendemos (ne, nicht?).
Wo stand etwas über die anderen 16.900 (Achtung: Ironie) Menschen, die für Demokratie und Freiheit da waren? Für Liebe, Versöhnung, Wahrheit und Wahrhaftigkeit! Für Gesundheit! Ja, Gesundheit ist ein Grund, warum die Leute gekommen sind. Da waren Ärzte und Pflegepersonal dabei (bestimmt auch Wissenschaftler, ich hatte nur Kontakt zu Ärztern und Menschen aus Heilberufen). Deren Argumente hätte man diskutieren können, sie anhören.
Warum schreibt der Tagesspiegel darüber nicht?
Wo wurden die Ideen und Forderungen der Demo geschildert? Waren diese Typen vom Spiegel und Tagesspiegel vielleicht auf einer anderen Demo? Oder war gar keiner dabei und sie haben einfach nur was erfunden und dann voneinander abgeschrieben? Bitter enttäuscht machte ich die Nachrichten zu.

Inzwischen hieß es, wir dürfen doch weitermachen. Der Polizeipräsident wurde gelobt, es wurde gedankt. Der Sprecher wechselte. Er sagte was über die Wirtschaft und die nächsten Wahlen, also Ungemütliches und Klapp, der Strom war weg. Was für ein Hü und Hott? Also, was jetzt? Da die Veranstalter keinen Strom mehr hatten, war es auch schwer für sie, die inzwischen schon aufgebrachte Menge zu beruhigen. Durch Gesten wurden wir jedoch beruhigt und zum Hinsetzen aufgefordert.

Wir sahen, wie die gefährlich aussehenden Schutztruppen sich an der Bühne aufbauten, ich bekam Angst, wollte gehen. Aber die Leute um mich beruhigten mich und sagten, wenn wir friedlich bleiben, bleiben die das sicher auch.

Es gab dann noch viel hin und her, Leute auf der Bühne wurden verhaftet, weggetragen, die Szene mit den Einsatzkräften, die ich oben geschildert habe, viele Gespräche mit den Umstehenden und irgendwann bin ich dann nach Hause gegangen.
Der Scheng zitiete etwas: er sagte danke dass erschenken darf

Was noch?

„Wir gehen mit Gandhi. In Frieden, für Freiheit und gewaltlos“.

Wir gehen in unsere Herzenergie.
Am Gesundheitsministerium hatte ich das Gefühl, den Sinn der ursprünglichen Fastnacht zu verstehen: Wir versuchen die bösen Geister auszutreiben

Was bedeutet ein schwarze Origami Tulpe am Revers?

Stimmen um mich herum:

„Seit in meiner Firma rauskam, dass ich mich nicht impfen will, werde ich gemoppt“.

Ein Gespräch: „Ich bin enttäuscht, wo wenig junge Leute zu sehen“. „Naja, die heutigen jungen Leute haben noch nie existentielle Probleme gehabt.“ „Vielleicht ändert sich das“.

„Auf der Demo in Stuttgart sah ich, wie ein alter Mann mit einem Schild „Ich möchte meine FGamilie besuchen“ abgeführt wurde. Das ist so gemein.“

„Was soll das, wir leugnen doch nicht den Virus, wir sind nicht mit den Maßnahmen und der Art und Weise, wie diese verhängt wurden einverstanden. Wir machen uns Sorgen um die Zukunft unserer Kinder“

Laut anderen Zeugenberichten

In der Friedrichstraße wurde behauptet, die Demo sei aufgelöst, die Leute wurden direkt zum Hauptbahnhof zum Heimfahren geleitet. Was werden diese armen Schwaben und Bayern kotzen, wenn sie zuhause sehen, dass die Demo bis spät weiterging und man sie nur verarscht hat…

Zu später Stunde wurde die Wasserzufuhr unterbunden, klar, dehydrierte erschöpfte Menschen gehen irgendwann nach Hause. Es soll gesagt worden sein: „Lasst niemand mit Wasser rein, dann geht das schneller zu Ende, wenn der Krankenwagen sie rausholt, geht es noch schneller.“

Die Gegenseite wird nicht gehört

Wieviele Demonstranten wurden eigentlich von der Presse befragt? Ich meine jetzt nicht mit provokativen Anschuldigungen konfrontiert. Sondern mal nach deren Geschichte oder Leid gefragt?

  • Das Mädchen, deren Hand-OP am 13. März verschoben wurde, als noch gar nichts klar war. Ich Bruch war kompliziert, sie wird Langzeitfolgen davontragen.
  • Die Bekannte, der Papa gestorben ist, weil man ihn erst mal nicht in die Notaufnahmen genommen hat. Dann wars halt doch eine Bauchspeichelentzündung
  • Der kleine Junge, das verhaltensauffällig ist, dessen Therapie wegen Corona seit Monaten ausgesetzt wurde, die Belastung in der Familie ist enorm
  • Bericht von Bekannten aus Freiburg: Die Eltern in den Alten/Pflegeheimen sind todunglücklich und weinen die ganze Zeit, leichte Demenz wird verheerend, man darf allerhöchsten den Verwandten „durch eine Scheibe besichtigen“
  • Das Gegenbeispiel dazu: Als Erna Gabath (Buch: Mein geflicktes Herz) im Juni 95 wurde, wollte die Badische Zeitung nicht zum Gratulieren kommen, angeblich weil Erna und ihre Freundinnen sich vorher schon entschieden, sich zu treffen und weiterhin in Würde zu leben. Der Bürgermeister war da.
  • Menschen, die wegen unter der Maskenpflicht leiden, weil sie ihnen Atemnot verursacht
  • Die drei, die auf dem Markt gearbeitet haben und jetzt gekündigt sind

Das sind alles Beispiele, die ich persönlich kenne. Sicher würden mir noch mehr einfallen. Keine von diesen Geschichten wurden mal in irgendeinem Artikel erwähnt. Das sind auch Gründe, warum Leute auf die Straße gehen.

Eine Darstellung eines anderen Demo Teilnehmers: Antwort eines Demo-Teilnehmers: „Wir wollen lediglich den uns verweigerten Dialog aufnehmen“

Auszug aus obigem Artikel, dem ich mich auch anschließen möchte:
„Weiterhin ist mir wichtig, am Anfang gleich zu verdeutlichen, dass es uns in keiner Weise darum geht, irgendjemanden zu gefährden. Ganz im Gegenteil, unsere Bewegung ist mit vielen Ärzten und Wissenschaftlern ausgestattet, die nichts anderes im Sinn haben, als den Schutz der Menschen, aber in der Verhältnismäßigkeit, wie es Wissenschaft und Politik bisher immer praktiziert hatten und damit im Einklang mit dem Grundgesetz und dem bisher absolut sehr gut funktionierenden Seuchenschutzgesetz.“

Tag 2, Sonntag, 2. August
Ruf der Trommeln

Heute fühlt es sich an wie in der Kirche, es gibt die Vorbeter und die Masse spricht nach. Dann hat es wieder Party Charakter. Dann kommt die Rede vom Schulte und ich denke, ja, das ist die Revolution…

Er will gegen Satanisten und Pädophile vorgehen, Konzerne sollen für Menschen sein, keine Steuerflucht. Beispiel Schweiuz für direkte Demokratie. Es ist auch ein Quotensyrer auf der Bühne. Und die Rede „Ich habe einen Traum…“ muss auch herhalten.

Mega verärgert bin ich darüber, was er über Polizisten mit Migrationshintergrund sagt, ich schreie laut „Bullshit“ bin leider allein damit.

Was mich auch geärgert hat: Er sagt, wir machen keinen Menschenkult. Kurz darauf gibt es ein Selfi am anderen mit Demonstrantinnen, Bücher werden verteilt, was dazu führt, dass niemand mehr Abstand hält. Gut, dass von der Bühne klare Worte gesprochen wurden. Das war ein cooler Anschiss!

Pressefreiheit ist auch ein Schutz für die Staatsgewalt

Menschen sind ziemlich stur, es war für die armen Ordner schwierig, sie dazu zu bringen, ihren Hintern ein paar Zentimetert weg zu versetzen, aber sie gaben sich viel viel Mühe und zuletzt waren wir überall verteilt.

Schade, dass nie das Mitgefühl für Angehörige von Coronakranken ausgedrückt wird. Ich habe großes Mitgefühl mit diesen Menschen und möchte nicht den Eindruck von Herzlosigkeit in dieser Hinsicht erwecken, nur weil ich dafür bin, die Massnahmen zu hinterfragen.

Reisebusse kamen aus Zagreb Niederlande Warschau Polen Österreich

Ein Busfahrer wollte nicht mehr zurück weil er unter Druck gesetzt wurde 

Bürgermeister sagt das sei missbrauch der demokratie

Künstler und event sei Zweitumsatzstärkste branche

künstler trauen Sich nicht weil wir immer als rechts bezeichnet werden wir distanzieren uns davon
wir sind die mitte der bevölkerung 

Was mich auf aufregt: die arme polizei, dauernd müssen sich anhören was sie wohl denken und wie sie sich wohl fühlen, entweder interpretiert man ihnen Tränen in die Augen, oder sie seien hemmungslos agro. Lasst die doch mal in Ruhe, die standen daneben und konnten nur dumm aus der Wäsche gucken.

Zitat über die polizei: „man sieht dem polizisten an wie er kämpft
er sagte roboterhaft: ich führe hier nur einen Befehl aus“
Tja, dieser Polizist war mutig Und wird es jetzt sehr schwer haben

anwälte stehen hinter dem Recht und diese vor Ordnungen sind nicht recht

Virologen sagen der test brachte nichts

Polizei sagt Veranstalter schafft es nicht zu deesskalieren der Veranstalter der deeskalieren wollte sagt die Polizei hat ihn verhaftet als er das deeskalieren wollte

Bildeindrücke