Alle Artikel in: Reisebericht Baltikum

Wir fahren mit unserem Camper under der park4night App ausgestattet von Berlin nach Estland, Lettlang, Litauen und Polen.

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In Tallinn

Talinn gefällt mir schon mal. Gähnende Leere und viel Gewusel in der Altstadt. Mit dem Wohnmobil kommen wir ganz leicht zum Hafen durch wo uns ein toller Wohnmobilstellplatz erwartet. Ein bisschen wie Warnemünde nur viel größer, moderner. Tallinn erscheint kreativ und modern, bezogen auf die Architektur, Verkehrsmittel, Digitalsierung und nicht zuletzt einfach auch das Feeling auf den Straßen. Die Altstadt von Tallinn Ähnlich wie in Warnemünde überfluten hier die Kreuzfahrt Touristen die Altstadt. Man läuft die hübschen Gassen ab stets das Fotohandy vor der Nase bereit das Flair der alten Mauern für ewig festzuhalten. Da mache ich keine Ausnahme: Der Domberg in der Oberstadt In kleinen Gassen führt der Weg hinauf zum Domberg. Zuletzt gelangt man über eine steile Treppe durch einen Torturm aus dem 1380. Am Domberg begann die Geschichte der Stadt Tallinn. Hier ließen sich die ersten Siedler nieder, weil sie von diesem Kalkhügel aus die Küste gut im Blick hatten. In der Folgezeit haben sich viele Fürsten genau an diesem Ort niedergelassen. Eine hinkende Stadt? Im Vorbeigehen schnappte ich die Frage „Warum …

Sturmwolken am Strand von Swinemünde in Polen

Swinemünde – und fast schon Zuhause

Freitag in Swinemünde. Hier schaffen wir unseren ersten Sonnenuntergang. Mein Eindruck: Das Lloret de Mar der Ostsee für Rentner. Wir sind ratlos. Der Wind ist noch nicht da. Aber wohin? Wir machen einen ausgiebigen Strandspaziergang und finden einen Irish Coffee mit fettem Kuchen. Zufrieden beratschlagen wir, was zu tun sei. Es gibt die folgenden Optionen: Warten auf Wind (die gibt’s immer im Kitesurf Dasein), die Sauna in einem der Wellness Hotels besuchen, oder in die Ostsee Therme Usedom gehen. Die hat leider den Nachteil, dass man auf dem Parkplatz nicht über Nacht mit dem Wohnmobil stehen darf. Also checken wir den Aqua Park des Radisson Blu Resort Swinoujscie: Den Baltic Par Molo. Das ist eine tolle Anlage mit tollen Preisen. Etwas niedergeschlagen schleichen wir zurück und dann setzt der Wind ein. Kitesurfen in Swinemünde Jawohl, jetzt geht es los. Und der Wind ist böig, und ruckelt und zuckelt am Kite und ist viel zu stark. Und die Wellen, laut Kitespot Finder sind sie langgezogen und fließen mit gebührendem Abstand dahin, sind ca. 2 Meter hoch …

Süßgeback und Croissants im Supermarkt Coop in Estland

Essen & Trinken

Einfach nur essen und trinken in Estland und dem Baltikum Nachdem ich offensichtlich nur am Mampfen bin, muss ich wohl im Bus eine Verdauungspause einlegen. Man beachte das Meerespanorama durch die Windschutzscheibe. Wir hatten schon schöne Stellplätze 🙂 Die Estnische Küche In Estland haben wir kräftig, deftig und herzhaft gegessen. Am liebsten auf den Fähren zwischen den Inseln, der Schweinebraten und das Kraut dazu waren ein Traum. In Estlands Kochtöpfen dreht sich schon vieles ums Schwein, aber wir haben auch in Tallinn wunderbaren Fisch gegessen und sehr schmackhaftes Gemüse geschlemmt. Die ursprünglichen Wurzeln der estländischen Küche sind von Deutschen, Russen und auch Skandinaviern beeinflusst, da Estland abwechselnd vo diesen Ländern besetzt war. Eine Eigenart der estnischen Kochkunst liegt darin, die Grundnahrungsmittel aus den genannten Kulturen in die eigene heimische Küche zu integrieren. Die Grundpfeiler der estländischen Küche sind beispielsweise Schweinefleisch, Quark, Kartoffeln, Sauerkraut, Schwarzbrot, Roggen und Gerste und natürlich auch viele Beeren und Pilze, die es in Estland in der Natur reichlich zu finden gibt. Diese Zutaten sind unverzichtbar für die estländische Küche. Estnische Nationalgerichte …

Auf Hel? Kitesurfen und Windsurfen. Wo? Im Sun4Hel

Endlich hackts. Bis 40 Knoten. Natürlich hab ich da kein Material für… Aber Normen strahlt mit seinem 6 m2 Kite. Wir sind auf dem netten Campingplatz Maszoperia, wo die Kiteschule sun4hel residiert. Natürlich gibt es hier kaum Fotos, da wir beide auf dem Wasser sind. Für eine Session hat es aber gereicht, Normen hat kurz Pause gemacht und geknipst. Es stürmt noch die ganze Nacht und erst am nächsten Tag kehrt dann die Ruhe nach de Sturm ein. Schade, es hätte gerne auch so weiter gehen können. Jetzt sind wir happy und sitzen nach einer heißen Dusche im gemütlich warmen Bus. Aber man kann den Tag auch lässig chillen, auf dem Camping ist ein kleines Restaurant, ok, auch hier mal wieder Private Party, aber wie immer, wir bekommen Drinks. Su4hel ist die Kiteschule in Jastarnia Ich hab noch immer nicht ganz rausgefunden ob Sun4hel nur die Kiteschule ist, oder ob so der Camplinplatz heißt und Maszoperia der Campinplatz und Jastarnia der dazugehörige Ort. Eigentlich auch egal, es ist leicht zu finden, ziemlich in der Mitte …

Montag Nacht in Polen

Gołdap, wir müssen um die russische Enklave herum, aber es ist schon spät und auf der kleinen Schmugglerstraße parallel der Grenze kommt man nicht wirklich voran. Wenn man Nachts irgendwo ankommt ist es immer sehr spannend zu sehen wie es tatsächlich am nächsten Morgen um einen herum aussieht. Hier hatten wir Glück, wir standen in Sichtweite zu einem See unter einem schönen Baum. Aber dumm gelaufen: wir haben keine Zloty um die Toilette zu benutzen, gut, dass ein junger Mann beim täglichen Sport Training merkt, wie wir nervös alle möglichen Zehnerle und Cent Stückchen in den Automaten werfen, er kommt ganz lässig herbei und wirft ein Zloty ein. Und noch mal zur russischen Grenze, aber diesmal geht’s nur bis zum Sanatorium, die Straße im Wald. Pause im Restaurant Gospodas, ich mampf eine Schweinshaxe und dann ist mir fast schlecht, wie gut, dass Normen jetzt ein Kaffee kocht. Von jetzt an fahren wir durch die masurische Seenplatte.

Der Berg der Kreuze in Litauen und Grenzen nach Russland

Es herrscht eine merkwürdige Stimmung am Berg der Kreuze in Šiauliai in Litauen. Wir haben uns das erst mal alles angesehen, selbst auch zwei Kreuze aufgehängt und uns dann von Dannen gemacht. Mein Eindruck: das hier ist ein Schrottplatz für Kreuze. Berg der Kreuze weithin sichtbar Man findet den Berg der Kreuze ganz leicht, etwa 10 km nördlich von Šiauliai nahe der Straße Richtung Riga noch vor der Ortschaft Meškuičiai. Laut Reiseführer (Reise Know How) handelt es sich hier um eine der Sehenswürdigkeiten, die den litauischen Geist widerspiegeln soll und die jeder Litauer als erstes nennen wird. Sie hinterlässt einen tiefen Eindruck bei uns. Der Berg ist nur 9 Meter hoch aber schon recht weit sichtbar, da er auf einer Ebene steht und die Silhouetten der meterhohen Kreuze skurrill in den Himmel ragen. Geschichtlicher Hintergrund des Berges der Kreuze Die ersten Kreuze wurden bereits im Jahre 1863 aufgestellt, nachdem ein Aufstand gegen das zaristische Regime blutig niedergeschlagen wurde. Die Bewohner der Umgebung von Siauliai erstellten auf dem Hügel Kreuze für ihre bei den Aufständen getöteten …

Kurische Nehrung von beiden Seiten

Jetzt ist Freitag, wir sind schon fast zwei Wochen unterwegs und wachen nach dem Fahrrad Abenteuer im Urwald von Pape und der anschließenden nächtlichen Fahrt im Sturz Regen gut erholt und neugierig in Kintau auf. Das liegt auf der Haff Seite der kurischen Nehrung, Etwas südlicher von Nöring da, und wir haben einen herrlichen Blick übers Wasser auf die steilen weißen Dünen. Und es weht ein Wind! Der Kite Spot liegt bei Kintau, schöne Boddenverhältnisse, konstanter Wind. Hier surfern nur Litauer, die alle miteinander bekannt sind. Nach und nach trudeln sie ein, beäugen uns und fragen uns wer wir so sind. Plötzlich liegt ein Sack Äpfel für alle suf der Wiese. Es gibt auch schon seit Saaremaa überall schöne Apfelbäume, und daraus ein feiner Apfel Cidre. Das war ein schöner Surftag und so brechen wir zufrieden auf zur Fähre in Kleipeda um auf die kurischen Nehrung zu gelangen. Die Überfahrt auf die kurische Nehrung Wir gucken ein bisschen dumm, als wir für die 10 Minuten Überfaht 24 € zahlen. Was!? Die Fähre nach Hiiumaa kostet …

Fieser Urwald im Pape National Park

Der letzte Kitespot vor der Grenze nach Litauen ist in Rucave am Pape Nationalpark. Der Spot ist schwierig, schwere Brandung und starke Strömung, Mich haut’s immer nur vom Brett. Gegen 14:00 Uhr schnappen wir das Fahrrad und wollen eine Rundtour machen, die im „allwissenden“ Reiseführer ausgeschrieben war. Durch dichtesten Urwald, Insekten geplagt, mannshohes hohes Gras und gruseligen Farn kämpfen wir uns voran, immer wieder umkehrend, weil der Trampelpfad plötzlich endet. Wie bitteschön kann man das als Fahrradweg auszeichnen!? Das ist ein echter finsterer und undurchdringlicher Urwald. Überall rotten umgestürzte Bäume vor sich hin, guckt man weiter rein in den Wald wird es irgendwann ganz schwarz und dunkel. Während wir im Slalom den Wildschwein Suhlen weichen, hoffen wir, dass die Bewohner weit weg sind. Später schieben wir das Rad durch tiefen Sand. Nur wer das Abenteuer sucht sollte die Seen bei Pape mit dem Rad umrunden. Aber wir schaffen es. Plötzlich raus aus dem Wald und auf einem endlosen Stoppelfeld. Einmal wieder Kind sein und auf den Strohballen klettern. Nun haben wir erst 20 von den …

Kitesurfen in Pāvilosta, Liepāja und noch ein Spot

So schön es in Kuldīga war, es zieht uns nach dem Bad im Wasserfall wieder ans Meer. Wir suchen den den nächsten Platz mit Strand und günstiger Windrichtung und finden Pāvilosta. Hier gibt es noch ungeteerte Straßen im Dorf, aber das Internet ist immer noch hervorragend. Und was sagt der Wind: komm i heut net komm i morgen…. Es reicht dann doch noch für eine schöne Session am gut geigneten Strand, harmlose Brandung, harmlose Welle, ein paar andere Locals, die Kiten und uns noch Liepāja empfehlen. Einer der besten Wohnmobil-Stellplätze in Lettland Der Stellplatz hinter einer kleinen Stranddüne ist sehr nett und hier steht das liebenswürdigste Plumpsklo, was ich je gesehen habe. Es ist mit duftenden Lavendelbüschel ausgestattet, einem großen Spiegel und kleinen Dekofiguren. Überhaupt sind die hölzernen Plumpsklos viel angenehmer als die widerlichen Dixis hierzulande. Falls ihr also mal vorbeikommen wollt, der Platz heißt wonderlandLV und hat eine facebook Seite. Der Betreiber würde auch ein Cafe betreiben, wenn nicht schon Nachsaison wäre. Ich frage mich wieder, wie man hier mit zweieinhalb Monaten Saison und …